Der harte schottische Winter hat das Land fest im Griff und alle Bestrebungen des usupatorischen Lord Owen of Lothian,
die restlichen rebellischen Nester im Westen des Earldoms zu erobern, welche alle noch dem Herrscherhaus derer of Dunbar treu
ergeben sind und auf die baldige Rückkehr des 6th Earl of Dunbar hoffen, sind im Keime erfroren. Der Krieg steht still und jenen
die hoffen, wurde eine Atempause zugestanden. Doch sobald der Schnee taut und die Wege wieder begangbarer werden, wird die Fessel
am Hals all jener erneut angelegt und langsam schwinden die letzten Kräfte Lord Owen und seinen Verbündeten Widerstand zu leisten.
Das heilige Weihnachtsfeste ist vorüber und die Jahreswende zu 1217 wurde weitesgehend gefeiert. Doch plötzlich ist in vielen Orten
Dunbars eine grosse Aufregung zu spüren. Trotz des grimmigen Frostes haben sich einige Unerschütterliche heimlich aufgemacht um eine
Botschaft ins Land zu tragen. An Weilern, in Dörfern und Städten wurden hier und da Kerle gesehen, die plötzlich eine Verlautbarung
verlasen und so schnell wie sie auftauchten, so schnell waren sie wieder verschwunden. Einzig ein beschriebenes Blatt, angenagelt an
Fässern, Pfeilern und anderem, zeugte von der Existenz dieser Kerle. Die herbei eilenden Menschen, neugierig geworden,sahen auf dem
befestigten Blatt einzig ein Wappen gemalt. Das Wappen des Herrscherhauses of Dunbar, das Wappen des zukünftigen Earl of Dunbar.
Lord William wird kommen, so deutet die Botschaft. Baldigst eilten Getreue des Lord Owen herbei und zerrissen die Botschaften und
zerstieben prügelnd die Menschen. Manche wurde zu den neuen herrschenden Rittern gebracht, damit diese die Botschaft in Augenschein
nehmen konnten und sie alle wussten was dies bedeutet. So wurde auch diese Botschaft an Lord Owen getragen, welcher tobte vor Wut und
befahl das man sofort diese Kerle, diese Boten, dingfest und sofort hängen sollte. Doch nirgendwo im ganzen Lande wurde diese Boten wieder
gesehen, doch die Botschaft war bald in aller Munde, der wahre Erbe des Throns von Dunbar macht sich auf diesen zu Fordern und dem
ruchlosen Lord Owen die Stirn zu bieten.
Lang lebe Dunbar, Lang lebe Schottland!