Termine:  
26.-28.April 2019

The Siege of
Haunted House

Burg Husen bei Dortmund
SC Zelten, NSC Burg


Die Vasalitaet
 

Das Earldom of Dunbar im Königreich Schottland ist ein feudalistisches Staatsgebilde, dessen Lehenspyramide unterhalb der herrschenden Familien aus Adeligen, darunter aus der Ritterschaft, und Klerikern, sowie als letztes dem einfachen Volk besteht.

Wie die meisten anderen Reiche der Mittellande, so ist auch in Dunbar die gesellschaftliche Ordnung vom Lehens- und Feudalwesen geprägt. Um sich der Loyalität seiner adeligen Untertanen weit möglichst sicher zu sein, bindet ein Lehensherr (-herrin) diese durch einen Lehenseid (wenn der Adelige mit einem Lehen bedacht wurde) bzw. Gefolgseid (wenn der Adelige ohne Lehen im Dienste steht) an sich.

Die Dauer der beiderseitigen Bindung bei einem Lehenseid ist immer auf Lebzeit. Nur unter besonderen Umständen kann der Lehnsherr (-herrin) diesen Eid aufkündigen.

Beim Gefolgseid kann die Dauer auf Lebzeit oder auf ein Jahr und ein Tag begrenzt sein. Diese hätte zur Konsequenz, dass der Lehensherr (-herrin) und sein Vasall den Eid entsprechend erneuern müssten. Egal welche Form des Vasalleneids gewählt worden ist, so ist es einem Adeligen aus Durée-Caresse nicht gestattet, im Verhältnis einer doppelten Vasallität (z.B. eines ausländischen Regenten) zu stehen. Der Schwur den der Vasall gegenüber seinem Herrn/Herrin geleistet hat, gilt als einmalig, ja sogar als heilig.

Das Zeremoniell des vasallischen Vertrages in Dunbar, vollzieht sich im wesentlichen in 3 Teilen. Der erste Teil ist der Serment de Fidélité (Huldigung an den Lehensherrn/-herrin), die aus zwei Gesten, der Darreichung und Umschliessung der Hände und der mündlichen Willenserklärung, besteht. Auf diese Huldigung folgt als zweitens der Treueeid der kniend, selten auch unter der Berührung einer religiösen Reliquie mit der Hand, stattfindet. Der dritte und letzte Teil ist ein Kuss zur Bekräftigung, den der Lehensherr/-herrin seinem Lehensnehmer auf die Stirn gibt.

In der Regel wird im Anschluss an das Zeremoniell eine Urkunde ausgestellt, die alle Rechte und Pflichten beiderseits dokumentiert.